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Grauer Star (Katarakt)

Klar sehen. Rechtzeitig behandeln.
Sehkraft zurückgewinnen.

Was ist ein Katarakt?

Ein Katarakt, umgangssprachlich Grauer Star, bezeichnet eine Trübung der Augenlinse. Die Linse verliert nach und nach ihre Durchsichtigkeit, wodurch Licht nicht mehr ungehindert ins Auge einfallen kann. Das kann zu verschwommenem, kontrastärmerem oder blendungsempfindlichem Sehen führen.

Ein Katarakt entwickelt sich meist langsam über Jahre. Die häufigste Form ist altersbedingt; es gibt daneben auch angeborene oder anderweitig bedingte Formen. Da die Veränderung schleichend verläuft, nehmen viele Betroffene die Einschränkung erst nach und nach wahr.

Warum regelmäßige Kontrollen wichtig sind

Schleichender Verlauf

Ein Katarakt entwickelt sich meist über Jahre. Regelmäßige Kontrollen zeigen, wie weit die Linsentrübung fortgeschritten ist.

Typische Anzeichen

Verschwommenes Sehen, erhöhte Blendempfindlichkeit oder ein verändertes Farbempfinden können auf einen Katarakt hinweisen.

Alter als Hauptfaktor

Mit steigendem Lebensalter nimmt die Häufigkeit deutlich zu. Ab einem bestimmten Alter lohnen sich daher regelmäßige Kontrollen.

Wie kann ein Katarakt behandelt werden?

Ein Katarakt lässt sich nicht durch Medikamente oder Augentropfen rückgängig machen. Die einzige wirksame Behandlung ist eine Operation, bei der die getrübte Linse entfernt und durch eine Kunstlinse ersetzt wird. Der Eingriff zählt zu den häufigsten und am besten untersuchten Operationen in der Augenheilkunde.

Der Eingriff erfolgt in der Regel ambulant und unter örtlicher Betäubung; er dauert meist nur wenige Minuten bis eine knappe halbe Stunde. Für die Kunstlinse stehen unterschiedliche Modelle zur Verfügung, die sich unter anderem darin unterscheiden, wie sie verschiedene Entfernungen scharf abbilden. In den ersten Tagen nach der Operation ist das Auge häufig noch empfindlich; bei den meisten Menschen verbessert sich das Sehvermögen jedoch bereits innerhalb der ersten Woche spürbar.

Ob und wann eine Operation sinnvoll ist, hängt vor allem davon ab, wie stark die Sehkraft im Alltag beeinträchtigt ist – etwa beim Lesen, Autofahren oder in der Dämmerung. Eine augenärztliche Untersuchung zeigt, wie weit die Linsentrübung fortgeschritten ist und ob eine operative Versorgung aktuell empfehlenswert ist. Ein Katarakt muss dabei nicht sofort operiert werden; vielfach ist der richtige Zeitpunkt eine gemeinsame Abwägung zwischen Befund und persönlichem Leidensdruck.

Wann sollten Sie zum Augenarzt

Manche Anzeichen eines Katarakts entwickeln sich langsam – ein Überblick, welche Veränderungen für eine augenärztliche Abklärung sprechen.

Wirken Konturen zunehmend unscharf und lässt sich das auch mit einer neuen Brille nicht mehr ausgleichen, ist eine Abklärung sinnvoll
Wer nachts oder bei hellem Licht zunehmend geblendet wird, sollte das augenärztlich untersuchen lassen.
Wirken Farben zunehmend blasser oder gelblicher, kann das auf eine fortschreitende Linsentrübung hinweisen.